Content-Blockade: Eigentlich suche ich doch nur mich selbst
Ich bin nochmal tiefer gegangen. Habe aufgeschrieben, was eigentlich hinter dem ganzen Druck steckt – und bin auf etwas gestoßen, das mich kurz stoppen ließ.
Ich suche Bestätigung.
Dafür, “richtig” zu sein. Dafür, “es richtig” zu machen.
[Dieser Artikel basiert auf den Videos vom 9. und 11. Juni 2026. Die Videos habe ich transkribieren lassen und mithilfe von KI in diesen Blogartikel umformuliert. Der Text hier wurde also von KI geschrieben und vom Menschen nachbearbeitet. Die Gedanken und die Geschichte dahinter sind 100% Mensch.]
Und weißt du was? Ich finde, das ist völlig normal. Wir alle brauchen Zuspruch. Wir alle wollen, dass das, was wir tun, anderen etwas bedeutet.
In der Selbstständigkeit äußert sich dieser Zuspruch nochmal anders. Monetär. Das heißt, mein Wert als Coach ist unmittelbar mit meinem Business-Erfolg verknüpft. Und da der wichtigste Wert eines Coaches seine Persönlichkeit ist, ist meine Persönlichkeit unmittelbar mit meinem Business-Erfolg verknüpft.
Ergo: Ich will nicht nur für meinen Content Bestätigung. Sondern eigentlich schon immer – das Thema hat sich jetzt einfach hierher verlagert, weil ich noch keinen guten Umgang damit gefunden hatte.
Das Aufschreiben hat mich in dem Moment erschöpft. Als würde ich alles, was sonst permanent im Hintergrund läuft, auf einmal in Worte fassen. Aber danach – diese Ruhe.
Zwei Pole, die ich gerade lerne zu balancieren – und warum Content auch für mich sein darf
Was ich daraus mitgenommen habe: Es geht nicht darum, die Bestätigungssuche loszuwerden. Es geht darum, noch eine weitere Stimme zu fördern.
Eine, die positiv über mich selbst denkt.
Ich habe lange fast ausschließlich darauf geschaut, was andere interessiert, was andere brauchen, was andere von mir erwarten. Das ist nicht falsch – aber genauso wichtig ist die Frage: Was interessiert mich? Was gibt mir ein gutes Gefühl bei meiner Arbeit? Wer bin ich?
Ich habe neulich jemanden sagen hören: Selbstständigkeit ist ein Gefühl, das du dir immer wieder selbst erzeugst. Ein inneres Ja. Wenn mich etwas begeistert, kann es auch andere begeistern. Andersherum funktioniert es auf Dauer nicht.
Das gilt auch für den Content selbst. Es reicht nicht, nur zu fragen, was das Publikum will. Ich muss auch fragen, was mich antreibt – was ich wirklich zeigen will, worüber ich wirklich reden möchte.
Die Kompetenz-Debatte – und warum der Prozess selbst die Antwort ist
Jetzt habe ich diesen Prozess ganz öffentlich gezeigt. Und mein Kopf natürlich wieder so: Sabrina, bist du irre? Du hast gerade deine Kompetenz über den Haufen geworfen!
Aber ich glaube das nicht. Ich glaube, ich habe gezeigt, wie Entwicklung wirklich aussieht – nicht als aufgeräumtes Endprodukt, sondern als echter Prozess. Mittendrin. Unfertig. Ehrlich.
Und genau das ist, wenn ich ehrlich hinschaue, vielleicht die klarste Form von Kompetenz, die ich zeigen kann. Ich begleite Menschen dabei, sich selbst wichtig zu nehmen, ihren eigenen Weg zu finden, sich nicht in vorgefertigte Rollen zu pressen. Und dann selbst den Mut zu haben, genau das vorzuleben – auch wenn es unbequem ist, auch wenn es cringe wirkt – das ist kein Widerspruch zu Kompetenz. Das ist Kompetenz.
Der eine macht es im stillen Kämmerlein. Ich mache es vor der Kamera. Und gefühlte 95% der Menschen machen es gar nicht. Also, selbst wenn es unangenehm ist – dann doch nur, weil ich damit aus der Masse falle. Nicht, weil es tatsächlich schlimm ist.
Mein Bauch hat das die ganze Zeit gewusst: Du bist jetzt endlich frei. Du bist du. Und das fühlt sich gut an.
Was mich das alles gekostet hat – und was es mir gebracht hat
Ungefähr eine Woche habe ich für diesen Prozess gebraucht.
Eine Woche im Verhältnis zu Monaten oder Jahren, die ich drum herumgemacht hätte, ohne wirklich vorwärtszukommen. Wie ich finde, war das also eine gute Entscheidung. Auch, es öffentlich zu machen.
Denn dadurch konnte ich genau zeigen, wofür ich stehe – anstatt nur darüber zu reden: Ehrlichkeit. Menschlichkeit. Und Lösungen finden, anstatt drum herumzudeichseln.
Ich bin jetzt wesentlich befreiter. Und stolz auf mich dafür, dass ich auf meinen Bauch gehört habe – was noch nicht so oft vorgekommen ist in meinem Leben. Aber wenn, war es auch im Nachhinein betrachtet immer richtig.
Aber ich merke schon: Das nächste große Thema bahnt sich an. Mal sehen, wie schnell sich da ein guter Umgang findet. Denn das kann man nicht wissen, bevor man nicht den Dschungel der Unsicherheit durchschritten hat.
Following soon. Wenn du Bock hast, bleib dran.
Danke fürs Lesen. Wenn du magst, trag dich gerne hier ein, um weiterhin auf dem Laufenden zu bleiben.