Ungewollt pampig im Alltag – aber du kommst da auch nicht raus
Dein Alltag ist oft überwältigend voll mit Eindrücken von anderen – und den eigenen Verpflichtungen. Doch immer häufiger reagierst du pampig, wenn du diesen Verpflichtungen nachkommen musst.
Manchmal bist du pampig.
Reagierst emotional in Situationen, wo du dir hinterher denkst: “Das war drüber. Reiß dich zusammen.”
Und dann bist du wieder davon überzeugt, dass doch alles gut ist.
Dein Kopf sagt, dass das so richtig ist.
Und was wäre denn schon die Alternative?
Wenn du das kennst, lies jetzt weiter.
Du bist nicht allein
Kennst du die Netflix-Serie “Die Kaiserin”?
Die Serie erzählt die Geschichte von Sissi beziehungsweise Elisabeth, die den Kaiser von Österreich heiratet; eines der größten Reiche der damaligen Zeit.
Ganz kurz, falls du die Geschichte nicht kennst: Elisabeth ist nicht gerade so, wie eine “typische” Kaiserin im 19. Jahrhundert sein sollte.
Statt Unantastbarkeit und braver “Thronfolgergebärerin” ist sie sportlich, meinungsstark und zupackend.
Es entspinnt sich ein Kampf zwischen ihren Verpflichtungen als Kaiserin und Elisabeths eigenen Wünschen.
Obwohl sie von außen betrachtet alles hat, wovon eine Frau in der damaligen Zeit nur träumen konnte, ist sie oft pampig.
“Nie ist es genug!”, wirft ihr auch Ehemann Franz verzweifelt in einer Szene vor. (Auch er hadert zwischen seinen kaiserlichen Verpflichtungen und dem Wunsch “nur Vater und Ehemann” zu sein.)
Zwischen Verpflichtungen und eigenen Bedürfnissen
Jetzt sind die wenigsten von uns Kaiser.
Aber trotzdem sind insbesondere Frauen von dieser Geschichte berührt.
Weil wir uns darin wiedererkennen.
Jede Einzelne von uns ist mit Verpflichtungen und gesellschaftlichen Erwartungen konfrontiert.
Erst Schule.
Später Beruf, Familie und manchmal noch Hobbys.
Oft ist der Alltag so getaktet, dass einfach nur der nächste logische Schritt erfolgt.
Abarbeiten.
Ob wir das jetzt wollen – oder nicht.
Wenn rechtzeitig das Essen aufm Tisch steht oder du auf der Arbeit die Frist eingehalten hast, ist da kein Stolz, weil du das geschafft hast.
Sondern Erschöpfung. Maximal Erleichterung.
Bevor’s wieder weitergeht.
Gedanken, die du vielleicht (nicht) denkst
Alles scheint “klar” zu sein.
Man ordnet sich selbst einer bestimmten Gruppe von Menschen zu und macht das, was sie machen.
Das ist Schritt 1, Schritt 2, Schritt 3.
Denn du hast Verpflichtungen.
Du WILLST diesen Verpflichtungen auch gerecht werden.
Aber du willst eigentlich auch etwas anderes.
Nicht das.
Und du hast ja auch schon Versuche unternommen, die Situation zu verändern. Aber ohne Erfolg.
Und andere stellen sich ja auch nicht so an.
Die sind nicht ständig pampig.
Die sind gut gelaunt.
Für sie ist das Leben leicht.
Unter dem Druck des Lebens blühen sie auf.
Auto fahren: Kein Problem, mit links fahren sie dich 5h überall hin.
Arbeiten gehen: Kein Problem, die 40h-Woche unter Menschen ist ihr Ding und sie sind danach noch gerne unterwegs.
Beziehungen: Sie sind schon ein Dreiviertel Jahr im Voraus ausgebucht – und feiern das. So ist das halt, wenn man beliebt und glücklich ist.
Weitere Gedanken, die du vielleicht (nicht) denkst und die Stress auslösen
Du willst, dass dir so was genauso leicht von der Hand geht, und strengst dich dafür an.
Permanent denkst du darüber nach.
Es begleitet dich am Morgen, und es begleitet dich am Abend.
Alle gehen diesen Weg, der doch so logisch erscheint, nur du beißt dir die Zähne daran aus.
Doch was soll schon die Alternative sein?
Da ist keine.
Also doch, schon.
Aber mit DEN Konsequenzen willst du nicht leben.
Verständlich.
Und dann hörst du auf, weiter darüber nachzudenken.
Redest weiter auf dich ein, dass alles schon so richtig ist und dass du das so auch gut findest.
Und das ist auch nicht falsch. Aber es ist auch nicht richtig.
Es ist, wie du es empfindest.
Also nicht mit diesem “Sei dankbar”-Zeugs, das deine echten Gefühle unter den Teppich kehrt.
Sondern wirklich empfindest. Du. Nicht das Außen. Du.
Der entscheidende Punkt, den die meisten Menschen nicht machen
Da kommt Ehrlichkeit ins Spiel, die sich die meisten Menschen nicht erlauben.
Sie ignorieren dieses … komische Irgendwas in sich drin.
Wenden Methoden wie Organisationsplaner oder abendliches Journaling an, um zu erreichen, was sie nicht wollen.
Denn das ist der entscheidende Punkt:
Willst du das überhaupt?
Nochmal: Willst du das überhaupt?
Joa, ich weiß.
Wenn man sich das mal wirklich fragt, kann das einen vor eine bittere Wahrheit stellen.
Aber: Was ist die Alternative?
Weitermachen wie bisher und unglücklich sein? Weiter rumpampen?
Methoden anwenden, um zu erreichen, was du nicht willst?
Und dann kommt wieder der Alltag und reißt dich mit.
Du verlierst dich wieder.
Das ist normal.
Nur wenn du es merkst, frage dich wieder: Willst du das überhaupt?
Und wenn nichts kommt, kommt halt nichts.
Wenn Orientierungslosigkeit kommt, kommt Orientierungslosigkeit.
Wenn “ich würde gerne, aber geht nicht” oder “ich weiß nicht, wie das gehen soll” kommt – dann melde dich.
Genau das ist der Prozess, den wir in einer Zusammenarbeit gemeinsam durchlaufen.
Ich begleite dich Schritt für Schritt dabei, herauszufinden, wie es geht. Ohne dass du aufgeben musst, was dir wichtig ist.
Ohne dass du dich nicht traust.
Ohne dass du jetzt zur krassen Egoistin werden musst.
Wir machen es so, dass es für dich machbar wird.
Auch wenn du noch nicht genau weißt, was “es” für dich ist.
Schluss mit Pampigsein und Enge. Her mit einer starken Persönlichkeit, Wohlfühlen und Erfolgen.
Wenn du Interesse hast, darüber mal zu sprechen: Buche dir auf meiner Website ein erstes kostenloses Kennenlernen. Ich freue mich auf dich!
Und wenn es für dich nicht passt, du aber jemanden kennst, für den es passen könnte: Leite diesen Artikel gerne weiter. Danke!